Samstag, 9. Mai 2026:Präventionsschulung für die Kinder- und Jugendarbeit

Zum Hintergrund:

Die Teilnehmenden sollen für das Thema sexualisierte Gewalt sensibilisiert werden, um bei Verdachtsfällen angemessen reagieren zu können und selbst Aktionen so zu gestalten, dass selbst Grenzfälle möglichst vermieden werden.
Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 10.000 Fälle von Kindesmissbrauch bei der Polizei angezeigt. Ganz überwiegend
stammen die Missbrauchstäter aus dem engsten Umfeld der Opfer. Neben dem familiären Umfeld und der Schule sind auch Bildungs-,
Sport- und Freizeiteinrichtungen, in denen sich Kinder aufhalten, Orte, an denen sexueller Missbrauch stattfindet.
Kinder brauchen auch heute noch bis zu acht Anläufe, bevor ihnen eine erwachsene Person glaubt, dass sie missbraucht werden. Das heißt, wir müssen viel, viel achtsamer sein. Darauf soll die Präventionsschulung vorbereiten. Außerdem vermittelt sie Verhaltensstandards und mögliche Schritte im Fall von möglichen Grenzverletzungen.
Dies geschieht über zwei Aspekte:
- Wertschätzender und respektvoller Umgang mit den anvertrauten Menschen sowie die Achtung ihrer Rechte
- Mutiges Hinsehen und konsequentes Handeln in Fällen, in denen das Wohl der anvertrauten Person in Gefahr ist.