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Campanile
Campanile

Über uns

Der Name - Campanile

Gut zehn Jahre lang hat die Stadtjugendseelsorge ihre Angebote rund um das Jugendpastorale Zentrum Campanile organisiert. Campanile ist italienisch und bezeichnet einen Glocken-/Kirchturm, der frei neben einer Kirche steht. So wie bei der benachbarten Kirche St. Franziskus. Dort steht der Kirchturm nicht direkt an der Kirche, sondern ist Teil unserer Räumlichkeiten des Campanile. Unser Campanile ragt empor, zeigt zum Himmel mit Bodenhalt.

Mit dem Umzug in die Bonner Innenstadt hat das Jugendpastorale Zentrum Bonn einen neuen Namen bekommen. Jetzt heißen wir EKKO . Junge Kirche Bonn.

 

Der Ort

Für unsere Angebote haben wir die Kirche St. Franziskus genutzt und die angrenzenden Räume des Campanile. Nach unserem Auszug bleibt das Campanile ein Ort für junge Menschen - zumindest vorerst. Nutzerin bleibt die Katholische Jugendagentur Bonn, die im Obergeschoss Büros einrichten wird. Das Erdgeschoss mit Innenhof und dem beliebten Pizza-Ofen steht weiterhin für kirchliche Jugendgruppen zur Verfügung. Andere Vermietungen sind leider nicht möglich. Für alle Absprachen ist die Geschäftsstelle der KJA Bonn zuständig.

Kunstprojekt im Innenhof:Wand der Kreuze

Im Innenhof des Campanile gab es viele Jahre lang eine Wand mit mehreren hundert Kreuzen. Mit dem Umzug der Stadtjugendseelsorge im Sommer 2023 ist das Projekt nun beendet. Hier findet ihr noch ein paar Hinweise zu der Aktion.
Kreuze
Von:
Christian Jasper

Kreuze erzählen von menschlichem Leid.
Jeder hat etwas zu tragen
Aber wir sind nicht allein
Gott trägt mit.
Wir tragen miteinander.
Wir wollen Leid nicht einfach hinnehmen
Wir wollen Zeichen setzen,
weil uns von Gott ein Zeichen gesetzt ist.

 

So ist auf dem Hof von Campanile die Wand der Kreuze entstanden. Die ersten Kreuze wurden beim ökumenischen Jugendkreuzweg am 25. März 2010 aufgehängt: Selbst gestaltet von jungen Menschen aus Bonn, aber auch alte Kreuze, die in der Pfarre St. Petrus hier in der Nordstadt gesammelt wurden.

 

Idee aus Litauen

Die Idee kommt nicht von uns, sondern aus Litauen. Dort gibt es in der Nähe der Stadt Šiaulai den Berg der Kreuze. Dorthin bringen Menschen seit über 150 Jahren ihre Kreuze. Wer einmal dort war, wird den Eindruck nie vergessen:

Wie der Berg in Litauen wächst unsere Wand der Kreuze weiter. Jeder kann sein persönliches Kreuz – alt oder neu, groß oder klein, ein gebrauchtes oder ein selbst gestaltetes – an die Wand geben.

Dort bleibt es.

Und es bleibt bei Gott, der Dein Leben teilen will. Manche Kreuze haben sich schon verwandelt. Es ist ein eigenartiger Zusammenhang, der zwischen Liebe und Leid besteht.

 

Mit dem Umzug der Stadtjugendseelsorge im Somer 2023 ist das Projekt nun beendet. Wir können leider keine weiteren Kreuze mehr entgegennehmen und aufhängen.